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Straßenbahnen in der Ukraine
17. Juni bis 02. Juli 2017 - diese Reise ist leider bereits ausgebucht !

 Reise 2

15 Jahre liegt unsere letzte Ukraine-Straßenbahnreise zurück und es ist an der Zeit, das zweitgrößte Land Europas (nur der europäische Teil Russlands ist größer) und seine zahlreichen Straßenbahnen wieder einmal zu bereisen und zu sehen, was sich inzwischen verändert hat. Leider ist es aus politischen Gründen derzeit nicht möglich, alle 22 ukrainischen Straßenbahnstädte zu besuchen, aber auf einer Reise hätten wir das sowieso nicht geschafft: die östlichen Bezirke Donezk und Lugansk stehen seit 2014 unter der Kontrolle russischer Separatisten und die Krim ist von Russland annektiert worden. Keine Sorge: selbstverständlich besuchen wir nur die sicheren und friedlichen Regionen und bieten Ihnen trotzdem ein umfangreiches Programm mit zwölf Straßenbahnbetrieben in zwei Wochen. Neben Besichtigungen möglichst aller Depots und Sonderfahrten mit interessanten historischen und modernen Fahrzeugen auf ausgewählten, fotografisch besonders reizvollen Strecken lassen wir Ihnen wo möglich auch etwas Freizeit für Fahrten mit Linienwagen. Bei ebenso vielen Obusbetrieben und den drei U-Bahnen des Landes reicht unsere Zeit zwar nicht für Depot-Besichtigungen und Sonderfahrten, Sie haben aber natürlich auch dort Fotogelegenheiten.

Eine abwechslungsreiche Reise in Industriegebiete ebenso wie in interessante historische Städte, die einzigartige Eindrücke abseits der Touristenrouten bietet. Die Bevölkerung ist sehr gastfreundlich, überall gibt es heute gute Hotels westlichen Standards und ein Visum ist nicht mehr erforderlich. Unser Fachprogramm wird von Kostj Kozlov organisiert, der uns auch als Reiseleiter begleitet. Als Autor des 2010 erschienenen Standardwerks "Elektrotransport Ukraini" hat er hervorragende Beziehungen zu den Verkehrsbetrieben.

Reiseverlauf:

Samstag, 17.6.17.

Am frühen Nachmittag Abflug wahlweise ab München, Düsseldorf, Frankfurt/M. oder Berlin-Tegel *) mit Ukraine International Airlines über Kiew nach Lwiw (Lwow), dem früheren Lemberg, das bis zum ersten Weltkrieg zur österreichisch-ungarischen Monarchie gehörte. Die historische Altstadt ist UNESCO-Weltkul-turerbe und viele ihrer Bauwerke sind inzwischen wunderschön restauriert. Übernachtung in Lwow.

*) Abflug ab Berlin flugplanbedingt vormittags mit fünf
stündigem Transitaufenthalt auf dem Flughafen Kiew.

Sonntag, 18.6.17.

Die Straßenbahn Lwiw zählt historisch bedingt zu den wenigen Meterspurbetrieben in der ehem. Sowjetunion und wird hauptsächlich mit Tatra-KT4-Gelenkwagen bedient, z. T. aus Gera und Erfurt übernommen. Daneben sehen wir aber auch die ersten Niederflurwagen des örtlichen Herstellers Elektron. Ein vor der Wende aus der DDR nach Lwow gelieferter Gotha-Zweiachser wurde als Museumswagen aufgearbeitet und kommt auf einer Sonderfahrt zum Einsatz. Auch einen Obusbetrieb gibt es. Übernachtung in Lwow.

Montag, 19.6.17.

Die ganztägige Busfahrt von Lwow nach Winnytsia (340 km) unterbrechen wir zweimal zu kurzen Fotohalten bei den am Wege liegenden Obusbetrieben von Ternopil und Chmelnizkij. Übernachtung in Winniza.

Dienstag, 20.6.17.

Auch Winnytsia (Winniza) besitzt eine Meterspur-Straßenbahn und Obusse. Die Straßenbahn gilt als ukrainischer Musterbetrieb mit sehr gepflegtem Fahrzeugpark überwiegend aus "Karpfen"-Vierachsern und "Mirage"-Gelenkwagen ex Zürich. Einen betriebsfähigen Gotha-Museumswagen gibt es auch hier. Nachmittags kurze Weiterfahrt mit unserem Bus nach Shytomyr (130 km), wo wir den dritten und letzten Meterspur-Straßenbahnbetrieb auf dieser Reise kennenlernen. Neben einer einzigen Straßenbahnlinie mit KT4-Tw fahren auch hier Trolleybusse. Abends Weiterfahrt mit dem Bus nach Kiew (130 km) zur Übernachtung.
 
Mittwoch, 21.6.17 und Donnerstag, 22.6.17.

Wie alle Straßenbahnen, die wir auf dieser Reise noch besuchen, hat die der Hauptstadt Kiew die russische "Normalspur" von 1.524 mm. Leider sind in den letzten Jahren viele Strecken stillgelegt worden, wodurch das Netz in zwei Teile auf dem linken und auf dem rechten Ufer des Flusses Dnipro (Dnepr) geteilt wurde. Trotzdem zeigen wir Ihnen in zwei vollen Tagen noch genug Interessantes. Hauptsächlich verkehren Tatra-T3- und T6-Triebwagen, etliche davon in letzter Zeit gebraucht aus Tschechien übernommen. Es gibt aber auch interessante Einzelstücke bzw. Kleinserien wie z. B. modernisierte Tatras mit neuer Karosserie, einen LWS-2009 aus der St. Petersburger Waggonfabrik, neue Elektron- und einen polnischen Pesa-Niederflurwagen, dem weitere folgen sollen. Dazu besitzt Kiew einen großen Obusbetrieb, eine interessante, teilweise oberirdische U-Bahn und eine Standseilbahn. Die Stadt selbst ist mit knapp 3 Millionen Einwohnern nach Moskau und St. Petersburg die drittgrößte und eine der ältesten in der ehemaligen Sowjetunion und besitzt zahlreiche historische Kirchen und Baudenkmäler. Zwei weitere Übernachtungen in Kiew.

Freitag, 23.6.17.

Von Kiew startet morgens die längste Tagesetappe unserer Bus-Rundreise über 640 km nach Charkiw. Eine längere Pause legen wir in Konotop ein, wo wir einen weiteren kleinen Provinz-Straßenbahnbetrieb besuchen, der bis auf einen modernen K1-Vierachser ukrainischer Bauart ausschließlich klassische sowjetische KTM5 auf reizvollen, vielfach eingleisigen Strecken einsetzt. Eine weitere kurze Fotopause gibt es beim Obus in Sumi. Übernachtung in Charkiw.

Samstag, 24.6.17.

Die Stadt Charkiw (Charkow) besitzt einen der größten Straßenbahnbetriebe des Landes mit einer Linienlänge von fast 250 km. Die interessantesten Strecken befahren wir teilweise mit Museumswagen. Zum Fahrzeugpark aus Tatras und KTM-Tw gehören u. a. gebrauchte T3 aus Tschechien und aus Riga, T6 aus Minsk und die einzigen KTM19 des Landes. Bemerkenswert ist auch die besonders große Flotte von rund 40 schienengebundenen Arbeitswagen verschiedenster, teils älterer Typen, von denen wir die meisten in den beiden Depots, ein paar mit etwas Glück auch auf der Strecke fotografieren können. Daneben gibt es Obusse und eine U-Bahn. Übernachtung in Charkiw.

Sonntag, 25.6.17.

Weiterfahrt mit dem Bus in die 220 km entfernte Industriestadt Dnipro (früher Dnepropetrowsk), die ein großes Straßenbahnnetz mit drei Depots und verschiedenen Tatra- und KTM-Typen besitzt. In letzter Zeit wurde der Fahrzeugpark um gebrauchte Tatra T3 aus Schwerin, T4 aus Dresden und Magdeburg sowie T6 aus Berlin erweitert. Bemerkenswert ist die große Brücke, auf der die Straßenbahn den Fluss Dnipro (Dnepr) überquert. Dazu gibt es Obusse und eine kurze U-Bahn. Übernachtung in Dnipro.

Montag, 26.6.17.

Tagesausflug per Bus in die 45 km entfernte Stadt Kamjanske mit einem Straßenbahn-Depot und einem Netz von vier Linien, auf dem Tatra T3 und T6 sowie KTM5 und KTM8 verkehren. Die Stadt hieß zuvor Dniprodsershinsk und hat kürzlich ihren alten Namen zurückbekommen. Übernachtung in Dnipro.

Dienstag, 27.06.17.

Ein weiterer ganztägiger Busausflug führt uns nach Zaporizzhia (Saporoshje), 85 km von Dnipro entfernt, wo wir eine weitere Straßenbahn mit Tatra-Triebwagen der Typen T3 und T6 sowie neueren ukrainischen K1 kennenlernen. In den Industriebezirken im Norden bieten sich Fotomotive, die Erinnerungen an die Sowjetzeit wach werden lassen. Obusse gibt es hier auch. Übernachtung in Dnipro.

Mittwoch, 28.06.17.

Weiterfahrt nach Kryvyi Rih (Kriwoi Rog) (150 km), wo wir einen weiteren großen Straßenbahnbetrieb besuchen. Die Besonderheit ist eine in den 1980er-Jahren eröffnete kreuzungsfreie und teilweise unterirdische Schnellstraßenbahnlinie. Da die eingesetzten Wagen nur Türen auf der rechten Seite und die unterirdischen Stationen Mittelbahnsteige haben, wird hier links gefahren. Der abwechslungsreiche Fahrzeugpark besteht aus KTM5, KTM8, Tatra-T3, Tatra-T6 und K1, Kobra-Gelenkwagen und den einzigen KTM11 des Landes. Auch hier fahren zudem Obusse. Übernachtung in Kryvyi Rih.

Donnerstag, 29.06.17.

Morgens Weiterfahrt per Bus nach Mykolaiw (Nikolajew) (175 km). Der Nachmittag ist der dortigen Straßenbahn mit ihren zwei Depots und sieben Linien gewidmet, die mit Tatra T3, T6, KTM5, KTM8 und K1 bedient werden. Straßenbahn- und Obusbetrieb haben aus Tschechien etliche gebrauchte Tatras und Skodas übernommen. Übernachtung in Mykolaiw.

Freitag, 30.06.17.

Die letzte Etappe unserer großen Busrundreise führt uns nach Odessa (130 km). Die wichtigste Hafenstadt des Landes am Schwarzen Meer hat ein sehr internationales Flair, Geschichte und Architektur wurden von vielen Völkern und Religionen geprägt. Russen und Juden bildeten lange Zeit die größten Bevölkerungsgruppen, aber  auch Deutsche lebten in der Stadt. Erst seit Mitte des 20. Jahrhunderts stellen die Ukrainer die Mehrheit. Das ausgedehnte Straßenbahnnetz mit reizvollen Überlandsstrecken, die sich weit in die nördlichen und südlichen Vororte erstrecken, wurde früher typenrein mit Tatra T3 betrieben. Inzwischen sind einige K1-Vierachser ukrainischer Produktion hinzugekommen, die vorhandenen Tatras teilweise modernisiert und weitere gebraucht aus Tschechien und Riga hinzu gekauft worden. Wir befahren auch hier die schönsten Strecken mit Sonderwagen, wobei auch die beiden vorhandenen Museumswagen - ein Zweiachser Typ KTM1 und ein Vierachser Typ MTW82 - zum Einsatz kommen. Übernachtung in Odessa.

Samstag, 01.07.17.

Für das große Straßenbahnnetz und die sehenswerte Stadt Odessa haben wir noch einen zweiten Tag vorgesehen. Heute haben Sie Freizeit, um z. B. noch weitere Linien abzufahren. Wie in jeder ukrainischen Großstadt fahren in Odessa natürlich auch Obusse. Übernachtung in Odessa.

Sonntag, 02.07.17.

Frühmorgens Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Ukraine International Airlines über Kiew nach Berlin-Tegel, Düsseldorf, Frankfurt/M. oder München, wo Sie am frühen Nachmittag ankommen.

Reiseleistungen:

Im Reisepreis sind folgende Leistungen eingeschlossen:
* Linienflüge Deutschland - Lwow und Odessa - Deutschland mit Ukraine International Airlines *).
* 15 Übernachtungen in guten, verkehrsgünstig gelegenen Mittelklasse-Hotels, Doppelzimmer mit Dusche/WC.
* Halbpension (täglich Frühstück und Abendessen).
* Rundreise von Lwow bis Odessa im Sonderbus.
* Depot-Besichtigungen und Sonderfahrten bei allen besuchten Straßenbahnbetrieben.
* Deutschsprachige Reiseleitung.

*) Flüge wahlweise und preisgleich ab/bis Berlin-Tegel, Düsseldorf, Frankfurt/Main oder München. Bitte den gewünschten Abflughafen auf der Reiseanmeldung vermerken!

Nicht im Reisepreis eingeschlossen sind Fahrten mit planmäßigen Straßenbahnen und Obussen, da Tageskarten in der Ukraine unbekannt sind. Die sehr geringen Fahrpreise sind im Normalfall (bei jedem Umsteigen neu) beim Schaffner zu bezahlen.

Reisepreis:

Pro Person € 2.265,--, Einzelzimmer-Zuschlag € 450,--. Wenn Sie den Einzelzimmer-Zuschlag sparen wollen, können Sie wie bei allen unseren Reisen auch als Alleinreisender ein halbes Doppelzimmer buchen. Wir finden sicher einen passenden Zimmerpartner für Sie.

Eine Anschlussfahrkarte 2. Klasse ab jedem beliebigen DB-Bahnhof bis zu Ihrem Startflughafen und zurück kostet € 120,-- (€ 100,-- für Bahncard-Besitzer). Sie gilt in allen Zügen inkl. ICE ohne Zugbindung. Eventuelle Platzreservierungen nehmen Sie bitte selbst vor. Falls gewünscht, vergessen Sie bitte nicht, auf der Reiseanmeldung Ihren persönlichen Abfahrtsbahnhof anzugeben!

Einreisebestimmungen.

Jeder Teilnehmer benötigt einen Reisepass, der über das Ende der Reise hinaus gültig sein muss. EU-Bürger sowie Schweizer benötigen kein Visum mehr.
Jeder Besucher der Ukraine muss bei der Einreise auf Verlangen eine Auslandskrankenversicherung nachweisen. Wenn Sie (z. B. über Ihre private Krankenversicherung oder über Ihre Kreditkarte) versichert sind, empfehlen wir Ihnen, sich von Ihrer Versicherung eine Bescheinigung darüber ausstellen zu lassen. Ansonsten können Sie für wenig Geld im Reisebüro oder im Internet eine Auslandskrankenversicherung für die Dauer der Reise abschließen.

Reiseleitung: Kostj Kozlov, Lars F. Richter und Thomas E. Fischer.

Anmeldeschluss ist der 15. März 2017, sofern die Reise nicht vorher ausverkauft ist.

Mindestteilnehmerzahl für diese Reise: 30 Personen.

Veranstalter: Intra Express Hobby- und Studienreisen GmbH, Burgherrenstr. 2, D-12101 Berlin